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Kreativ- und Büroräume

Von der Sitzung des Ausschusses Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Gemeinwesen am 9.11.2017

In der Sitzung des Ausschusses am 9.11.2017 wurde die Drucksache „Standort 'Zum Hechtgraben 1' zur Sozialraumentwicklung nutzen“ (DS/0386/VIII) auf Wunsch der einreichenden Fraktion vertagt. Der Ausschussvorsitzende Herr Schäfer kündigte an, dass der Ausschuss zukünftig regelmäßig wirtschafts- und arbeitspolitisch relevante Bauprojekte behandeln werde.

Als Gast berichtete Herr Germer über sein Projekt, in der Gaswerksiedlung Vattenfall in Rummelsburg (Blockdammweg 1) durch Umnutzung „Kreativräume“ für KünstlerInnen einzurichten. Dabei hat er mit verschiedenen Schwierigkeiten zu kämpfen, darunter schlechtem inneren Zustand der Räume, der Einrichtung einer Glasfaserleitung und v.a. mit dem Problem, dass auf die Umnutzung von älteren Gewerberäumen kein Bestandsschutz gilt, sondern dieselben Brandschutzvorschriften wie für Neubau angewandt werden. Herr Schäfer verweist auf den Ausschuss für Eingaben und Beschwerden.

Anschließend berichtete Frau Monteiro über das Büroprojekt in der Frankfurter Allee/Buchberger Straße. Dort soll unter dem Namen „Copypart“ ein großer Bürokomplex (100.000 m²; 7.000 Büroarbeitsplätze) entstehen. Bisher sei allerdings kein verbindlicher Antrag eingegangen. Es wurden die Lärmschutzproblematik und das Nutzungskonzept angesprochen, außerdem die Frage der Parkmöglichkeiten, die aufgrund der hohen Einwohnerdichte knapp werden könnten. Aufgrund der zahlreichen Fragen werde das Bezirksamt dem Investor einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan empfehlen. Der Bürgerdeputierte Herr Engels ergänzte den Bericht um Informationen des Investors, mit dem er in persönlichem Kontakt steht, zu voraussichtlichen Arbeitsplatzzahlen, Parkplätzen und Unternehmensprofilen.
Es wurden Fragen nach den Standorten der Post und des Rockhauses gestellt, die nicht Teil des Projekts sein werden, sondern einen anderen Investor haben. Frau Monteiro wird sich dafür für den Ausschuss informieren.

Zum Schluss berichtete Frau Monteiro über den aktuellen Stand zum vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahren Rhinstraße 137-139, zu dem im Ausschuss Ökologische Stadtentwicklung diskutiert wurde. Bis Februar wird ein Rahmenplan erarbeitet und die Ergebnisse anschließend im Stadtentwicklungsausschuss und im Wirtschaftsausschuss vorgestellt.

Abschließend informierte Frau Monteiro für das Bezirksamt über den Unternehmensbesuch bei der Kunsch Metallbau e.K., der Ausstellung „Facettenreiches Lichtenberg“ und der Stadtteilarbeit ab 2018 (u.a. neue Gebietskoordination, Integrationsprojekt BENN) und stellte die aktuellen Arbeitsmarktdaten vor.

Roman Veressov