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AG Schulentwicklungsplanung am 17. Februar 2021

Nachdem das Bezirksamt fehlende Senatszahlen erhalten hatte und auch die Verwendung der eigenen bezirklichen Zahlen geklärt wurde, tagte die AG SEP nun endlich (nach einigen Monaten Verzögerung).

Während ein beachtliches Stück neuer Schulinfrastruktur schon auf den Weg gebracht werden konnte, gibt es weiterhin Schulprognoseräume, in denen ein ausreichendes Angebot noch abgesichert werden muss. Problem hierbei sind unter anderem auch fehlende Finanzierungszusagen durch das Land, da die bezirkliche Hochbauunterhaltung für den Bau von mehreren Schulstandorten nicht reicht.

Die weiterführenden Schulen (mit in der Betrachtung, aber nicht gleichermaßen detailliert planbar wie Grundschulen, da keine Einschulungsbereiche) lösen zudem Berlinweit das Problem der Versorgung mit Plätzen der Sekundarstufe, sind aber übernachgefragt (was von Senatsseite durch Einbeziehung nur Lichtenberger SchülerInnen als Finanzproblem schmal gerechnet wird). Eine zentrale Forderung muss daher die baldige Ausfinanzierung des unausweichlichen Neubaus sein.

  • In den Schulprognoseräumen macht sich dies besonders ungünstig in Hohenschönhausen Nord bemerkbar, wo die großen Standorte Klützer Straße und am Berl zwingend gebraucht werden, um ein ausreichendes Platzangebot zu etablieren.
  • Hohenschönhausen Süd dürfte durch die Wollenberger Straße eine ausreichende Kapazität erreichen.
  • Der Fennpfuhl bleibt unterversorgt, was schon nächstes Jahr durschlagen wird. Selbst mit der angedachten, nördlich angrenzenden Schule in der Hohenschönhauser Str. wird sich die Situation kaum entspannen und ein Errichtungsdatum ist unklar.
  • Besser sieht es in Lichtenberg Mitte aus: Hauptstraße und Rosenfelder Ring gesichert werden, dann reicht das Angebot in einigen Jahren eher knapp hin.
  • Lichtenberg Süd wird eine ausreichende Versorgung erreichen, wenn Rheinpfalz-Allee, Blockdammweg und Waldowallee errichtet sind. Dieser Schulprognoseraum war schon früh als besonders problematisch aufgefallen, da zunächst wenig Schulinfrastruktur vorhanden war. Es kommt hier also durchaus auf Pünktlichkeit bei der Errichtung der Standorte an.

Michael M. Niedworok