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Die AfD Lichtenberg hat ein Gewalt-Problem

Derzeit kursiert auf Facebook ein Video zu einem Gewaltvorfall im Rathaus Lichtenberg am Rande einer AfD-Veranstaltung mit dem Titel „AfD-Bürgerdialog“ vom 23.09.2019. 
Das von einem Journalisten veröffentlichte Video zeigt, wie der AfD-Verordnete Michael Kossler einem Teilnehmer der Veranstaltung ins Gesicht schlägt. 

Zuvor seien wohl zwei AfD-Verordnete mit ihrem Handy durchs Publikum gelaufen und hätten gefilmt. Der Verordnete Kossler habe versucht, Nahaufnahmen der Gesichter zu machen. Ein junger Mann habe nicht gefilmt werden wollen und zunächst mit dem Arm sein Gesicht verdeckt, dann mit Kossler heftig diskutiert. Auf dem Video ist zu sehen, wie Kossler ihm mit dem Handrücken ins Gesicht schlägt. 

Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden Kerstin Zimmer und Norman Wolf: 

„Wir verurteilen den Gewaltvorfall und fordern die AfD Lichtenberg dazu auf, dem betroffenen Verordneten die Aufgabe seines BVV-Mandats nahe zu legen.
Gewalt – ob mit Worten oder körperlich – dulden wir in unserem Bezirk nicht. Auch Politiker*innen haben hier eine Vorbildwirkung für unsere Gesellschaft.
Die Veranstaltung wurde nach Angaben Beteiligter gestört und die AfD rief schließlich die Polizei hinzu. Die Tatsachen, dass die Veranstaltung gestört wurde und ein Teilnehmer nicht gefilmt werden wollte, rechtfertigen jedoch keinen Gewaltausbruch und auch keinen Schlag ins Gesicht. 
Wenn die AfD-Fraktion nicht sicherstellen kann, dass von ihren Mitgliedern keine Gefährdung für Menschen ausgeht, sind ihr bis auf Weiteres keine öffentlichen Räume mehr zur Verfügung zu stellen. Darum sollte es im eigenen Interesse sein, Herrn Kossler die Aufgabe seines Mandats nahe zu legen.“