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Erfolg für Kinder und Jugendliche – Linksfraktion führt bezirkliches ‚Freischwimmen‘ in Lichtenberg ein und erkämpft den Einsatz für ein kostenloses Mittagessen

Auf der gestrigen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg wurde der Antrag der Linksfraktion ‚Bezirkliches Freischwimmen auch in Lichtenberg‘ mit Mehrheit beschlossen. Zuvor hatten sowohl der Ausschuss Haushalt und Personal, als auch für Schule und Sport die Annahme des Antrages empfohlen. 

Durchgeführt wird dies auch schon seit dem letzten Jahr in Charlottenburg. Konkret beinhaltet dort der Beschluss, dass in den Sommerferien für circa 90 Kinder Schwimmkurse angeboten werden, welche der Bezirk finanziert. Gleiches wird nun angepasst auch in Lichtenberg möglich sein. 

Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden Kerstin Zimmer und Norman Wolf: 

„Die Verordneten der Linksfraktion finanzieren aus ihren Spenden bereits seit vielen Jahren immer in den Ferien ‚Schnupper-Schwimmkurse’ für Kita- und Schulkinder. Doch damit wird nur ein Bruchteil erfasst. Wir freuen uns, dass mit dem Angebot des Bezirks nun ein größerer Kreis professionell erreicht wird. Schwimmen sollte besser früher als später erlernt werden. Eine Kooperation von Kitas, Bäderbetrieben und Bezirk für das frühzeitige Erlernen des Schwimmens wäre eine Möglichkeit, Kindern schon vor der Einschulung das Schwimmen beizubringen. Dazu benötigen wir aber auch mehr Wasserflächen. Unsere Fraktion hat daher angestoßen, ein Gutachten zur Ermittlung geeigneter Standorte für ein neues Bad in Lichtenberg zu beauftragen. Der Standort des alten Freibades in der Siegfriedstraße sollte in die Prüfung mit einbezogen werden.“ 

Doch damit nicht genug, denn weiterhin ist es der Linksfraktion gelungen, die Mehrheit der Verordneten*innen für den Einsatz des Bezirksamtes gegenüber dem Berliner Senat, ein kostenloses Mittagsessen für alle Kinder und Jugendlichen bereitzustellen, zu überzeugen. 

Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden weiter: 

„Wir sehen dies als Investition in die Zukunft der heranwachsenden Generation. Gleichzeitig stellt die Forderung eine Präventionsmaßnahme zu Verhinderung weiterer Kosten im Bereich Gesundheitswesen dar, denn falsche oder mangelnde Ernährung führen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, deren Behandlung und Abhilfe zusätzliche Ausgaben bedeuten. Insbesondere in teilgebundenen Ganztagsschulen, in welchen Kinder und Jugendliche mehr als 8 Stunden ihres Schulalltags verbringen, sollte es die Möglichkeit geben, eine nahrhafte und warme Mahlzeit zu erhalten. Deshalb freuen wir uns, dass unser Antrag auf Zustimmung gestoßen ist.“