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Klimaschutz vorantreiben

In ihrer gestrigen Fraktionssitzung hat DIE LINKE. in der BVV Lichtenberg ein Zeichen in Sachen Klimaschutz gesetzt. Mit den Anträgen "Straßenlaternen als Ladestation nutzen", "Trinkwasserspender mit Leitungswasseranschluss in öffentlichen Gebäuden" und "Müllvermeidung bei bezirklichen Veranstaltungen" werden drei Wege aufgezeigt, einfach und effektiv den Klimaschutz voranzutreiben.

Dazu äußern sich die Fraktionsvorsitzenden Kerstin Zimmer und Norman Wolf wie folgt:

„In vielen Städten und Gemeinden sind diese Vorhaben schon längst realisiert. Wir sind der Meinung, dass Lichtenberg diesen nicht nachstehen sollte. Deshalb wird das Bezirksamt ersucht, sich bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz dafür einzusetzen, das Angebot von Ladestationen in Lichtenberg durch die zusätzliche Nutzung von Straßenlaternen zu erweitern.“

Doch damit nicht genug. Auch bezirklich organisierte oder finanzierte Veranstaltungen sollen eine Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz einnehmen. Hier geht es um die Vermeidung von Einweg- bzw. Wegwerf-Geschirr/Besteck. Durch "Fingerfood" oder den Gebrauch von Mehrweg-Geschirr/Besteck soll der Plastikmüll reduziert werden. Gleiches trifft auf die Trinkwasserversorgung in öffentlichen Gebäuden zu. Abgesehen davon, dass Wasser als Menschenrecht kostenlos für Bürger*innen und Mitarbeiter*innen überall im Bezirk zur Verfügung gestellt werden sollte, gilt es auch hier, den Gebrauch von Plastikbechern zu vermeiden.

Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden weiter:

„Trinkwasserspender mit Leitungswasseranschluss oder auch Trinkbrunnen zur Selbstabfüllung sind eine nachhaltige Lösung zur Versorgung von Personal und Bürger*innenschaft. Gerade an heißen Tagen oder bei langen Wartezeiten sollte die Möglichkeit bestehen, spontan Flüssigkeit in Form von Trinkwasser zu erhalten. Dies stellt nicht nur eine Dienstleistung des Bezirkes dar, sondern steigert auch die Attraktivität des Bezirksamtes Lichtenberg als Arbeitgeber*in.“