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Lichtenberger Bürgerkommune steht still

Seit 2 Jahren ist es um die Bürgerkommune Lichtenberg ruhig geworden. Daher hat Hendrikje Klein in einer Kleinen Anfrage das Bezirksamt dazu befragt. Die Antwort: Die AG Bürgerkommune gibt es nicht mehr, das Logo wird nicht mehr verwendet und der Flyer ebenso nicht. Der Grund wird gleich im ersten Satz der Antwort deutlich: ”Die AG Bürgerkommune war eine der Arbeitsgruppen der letzten Wahlperiode.” Diese Wahlperiode endete 2011 und damit wohl auch die Gültigkeit des Konzeptes “Lichtenberg auf dem Weg zur Bürgerkommune” von 2009.

Hendrikje Klein, Sprecherin für Bürgerbeteiligung, erklärt hierzu: "Es ist bedauerlich, dass der neue Lichtenberger Bürgermeister an diesem Konzept nicht anknüpft. Es ist schade um die Arbeit, die von vielen Ehrenamtlichen reingesteckt wurde. Die Lichtenberger Bürgerkommune steht nun still. Ein gemeinsames Gremium von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung für ein Partizipationsmanagement gibt es nicht mehr."

Lichtenberg hat sich seit 2001 intensiv um die Entwicklung zur Bürgerkommune gekümmert. 2008 wurde dafür auch die AG Bürgerkommune eingerichtet. Hintergrund ist ein BVV-Beschluss vom Juli 2008, der das Bezirksamt aufforderte, eine Konzeption “Lichtenberg auf dem Wege zur Bürgerkommune” vorzulegen. Diese wurde 2009 vorgestellt. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement weiterhin kontinuierlich zu verbessern.
Mitglieder der AG waren Akteure aus unterschiedlichen Kiezen, Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und Bezirksverordnete. 2008 bis 2011 hat sich die AG Bürgerkommune insgesamt 14 mal getroffen, ein Logo gestaltet, einen Flyer entwickelt und öffentliche Diskussionsveranstaltungen durchgeführt. Die ersten fünf Projekte, die 2011 mit dem Signet “Bürgerkommune Lichtenberg” ausgezeichnet wurden, sind:
•    Familienpaten,
•    Kiezbeirat “Lebensnetz”,
•    Seeparkfamilie,
•    Fiffi-Feger Natur und Hundefreunde und
•    Streuobstwiese Reichenberger Straße