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Lernen für die Zukunft auf den Spuren der Vergangenheit

Am Vortag der Fraktionsklausur im Bildungs- und Begegnungszentrum Clara Sahlberg  am Großen Wannsee ergab sich für die Verordneten der Lichtenberger Linksfraktion die Gelegenheit, in der Gedenk- und Bildungsstätte „Haus der Wannseekonferenz“ das Geschichtswissen aufzufrischen und neues zu erwerben. Mit Audioguides ausgestattet, informierten wir uns über die Geschichte der Fabrikantenvilla und die Gräueltaten, die von fünfzehn hochrangigen Vertretern der nationalsozialistischen Reichsregierung und hochrangigen SS-Vertretern auf der Konferenz am 20. Januar 1942 koordiniert wurden. Mit Schrecken wurde uns bereits am Eingang klar, dass wir fast genau 77 Jahre nach dem historischen Datum im Garten standen. Die Teilnehmer der Konferenz haben die Vernichtung der Juden im II. Weltkrieges maßgeblich organisiert. Ausführlich berichtet die Ausstellung mit Bild, Text und Ton über die Vorgeschichte, Judenverfolgung, Euthanasie und die Auswirkungen der Konferenzresultate.

Nicht nur mit Blick auf die derzeitigen politischen Entwicklungen in Lichtenberg, Berlin, Europa und der Welt ist ein Besuch in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz lohnenswert um zu erinnern, zu mahnen und die Augen zu öffnen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen nicht nur Täter, sondern auch Opfer und deren Helfer.
Geöffnet hat die Gedenk- und Bildungsstätte täglich von 10.00 - 18.00 Uhr, letzter Einlass zu Haus und Garten ist um 17:45 Uhr.
Marion Baumann