Januar = Monat der Neujahrsempfänge
Traditionell ist der Januar ein Monat, in dem manche Vorsätze für das neue Jahr eher ungeeignet sind oder besonders viel Willenskraft erfordern. Denn viele Empfänge bieten natürlich auch viel gutes Essen und Alkohol an.
Los ging es am 05. Januar im Dong-Xuan-Haus mit dem Tet-Fest. Das vietnamesische Neujahrsfest ist der wichtigste vietnamesische Feiertag. Neben der zahlreich vertretenen vietnamesischen Community waren viele Partner:innen und Freunde aus Deutschland dabei sowie der Botschafter Vietnams in Berlin.
Die Zeremonie begann mit einem beeindruckenden Drachentanz, der um Stärke, Glück, Regen und Wohlstand für das kommende Jahr bat. Viele Gäste betonten die gute Zusammenarbeit und den Beitrag des DXC zur Integration der vietnamesischen Community in Berlin und in Deutschland.
Zum Abschluss des Abends durften alle Gäste jeweils einen kleinen roten Glücksumschlag von einem festlich geschmückten Kirschbaum nehmen. Darin befand sich ein Dollar, damit uns im neuen Jahr niemals das Geld ausgeht sowie ein Glücksspruch, welcher lange Gesundheit und erfolgreiches Miteinander wünscht.
Chuc mung nam moi - Frohes neues Jahr im Jahr des Pferdes!
Tags darauf folgte der Empfang im Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge. Der 6. Januar ist im Christentum als das Fest der Heiligen Drei Könige oder Epiphanias (Erscheinung des Herrn) bekannt. Es markiert den Abschluss der Weihnachtszeit, erinnert an die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland bei Jesus in Bethlehem.
Dieser Empfang beginnt deshalb traditionell bereits 13:00 Uhr mit einem Gottesdienst, den unser Fraktionsmitglied Kerstin Zimmer aus Respekt vor der Leistung des Krankenhauses auch traditionell seit vielen Jahren besucht. Dieser ist ein guter Start ins Jahr und eine gute Gelegenheit, auch eigene Gedanken, Wünsche und Ziele zu hinterfragen und den Blickwinkel mal zu ändern.
Da aller guten Dinge drei sind, war Kerstin Zimmer am 16. Januar auch beim gemeinsamen Empfang des Bezirksamtes Lichtenberg mit dem Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg. Hier lag der Schwerpunkt auf der wirtschaftlichen Entwicklung in unserem Bezirk und es gab Gelegenheit, mit vielen Unternehmer:innen zu sprechen. So wurde sich zum Beispiel mit dem Vertreter der Handwerkskammer Berlin zur Flächenkonkurrenz zwischen Gewerbe und Wohnen ausgetauscht – ein sehr spannendes aber eben auch konfliktreiches Themenfeld.
Für mich als Linke ist es wichtig, regelmäßig den Austausch zu suchen. Jahresempfänge sind dafür ganz wunderbar geeignet, da viele ganz unterschiedliche Lichtenberger:innen aus den verschiedensten Themenfeldern mit dabei sind.
Kerstin Zimmer


