Linksfraktion in der BVV Lichtenberg
Newsletter vom 17. November 2018
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Erfolg für Kinder und Jugendliche – Linksfraktion führt bezirkliches ‚Freischwimmen‘ in Lichtenberg ein und erkämpft den Einsatz für ein kostenloses Mittagessen
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Auf der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg am 15. November wurde der Antrag der Linksfraktion ‚Bezirkliches Freischwimmen auch in Lichtenberg‘ mit Mehrheit beschlossen. Zuvor hatten sowohl der Ausschuss Haushalt und Personal, als auch für Schule und Sport die Annahme des Antrages empfohlen.
Durchgeführt wird dies auch schon seit dem letzten Jahr in Charlottenburg. Konkret beinhaltet dort der Beschluss, dass in den Sommerferien für circa 90 Kinder Schwimmkurse angeboten werden, welche der Bezirk finanziert. Gleiches wird nun angepasst auch in Lichtenberg möglich sein.
Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden Kerstin Zimmer und Norman Wolf:
„Die Verordneten der Linksfraktion finanzieren aus ihren Spenden bereits seit vielen Jahren immer in den Ferien ‚Schnupper-Schwimmkurse’ für Kita- und Schulkinder. Doch damit wird nur ein Bruchteil erfasst. Wir freuen uns, dass mit dem Angebot des Bezirks nun ein größerer Kreis professionell erreicht wird. Schwimmen sollte besser früher als später erlernt werden. Eine Kooperation von Kitas, Bäderbetrieben und Bezirk für das frühzeitige Erlernen des Schwimmens wäre eine Möglichkeit, Kindern schon vor der Einschulung das Schwimmen beizubringen. Dazu benötigen wir aber auch mehr Wasserflächen. Unsere Fraktion hat daher angestoßen, ein Gutachten zur Ermittlung geeigneter Standorte für ein neues Bad in Lichtenberg zu beauftragen. Der Standort des alten Freibades in der Siegfriedstraße sollte in die Prüfung mit einbezogen werden.“
Doch damit nicht genug, denn weiterhin ist es der Linksfraktion gelungen, die Mehrheit der Verordneten*innen für den Einsatz des Bezirksamtes gegenüber dem Berliner Senat, ein kostenloses Mittagsessen für alle Kinder und Jugendlichen bereitzustellen, zu überzeugen.
Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden weiter:
„Wir sehen dies als Investition in die Zukunft der heranwachsenden Generation. Gleichzeitig stellt die Forderung eine Präventionsmaßnahme zu Verhinderung weiterer Kosten im Bereich Gesundheitswesen dar, denn falsche oder mangelnde Ernährung führen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, deren Behandlung und Abhilfe zusätzliche Ausgaben bedeuten. Insbesondere in teilgebundenen Ganztagsschulen, in welchen Kinder und Jugendliche mehr als 8 Stunden ihres Schulalltags verbringen, sollte es die Möglichkeit geben, eine nahrhafte und warme Mahlzeit zu erhalten. Deshalb freuen wir uns, dass unser Antrag auf Zustimmung gestoßen ist.“
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Platz da! – Für den ‚Mobilen Ergänzungsbau’ der Schule an der Victoriastadt!
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Das Engagement der Eltern der Schule an der Victoriastadt wird endlich belohnt. Der Weg für den modularen Ergänzungsbau (MEB) auf der angrenzenden Grünfläche ist nun frei. Nach zahlreichen Verzögerungen können in den kommenden Monaten die Bauarbeiten beginnen. Die Schule an der Victoriastadt ist in diesem Schuljahr bereits an ihre Kapazitätsobergrenze angekommen, weswegen es dringend notwendig ist, in Rummelsburg schnell weitere Schulplätze zur Verfügung zu stellen. Als erstes wird der Spielplatz ein Stück weiter Richtung S-Bahnhof Rummelsburg versetzt, um Platz für den MEB zu schaffen. Dieser beinhaltet dann nicht nur sechzehn voll ausgestattete Klassenräume, sondern ebenfalls Platz für das pädagogische Personal und eine Mensa.
Der ausdauernde Einsatz der Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg sowie der direkt gewählten Abgeordneten Hendrikje Klein tragen nun endlich Früchte:
"Ich freue mich, dass ich einen wesentlichen Beitrag geleistet habe, die Kommunikation zwischen Bezirk und Land sowie partei- und ämterübergreifend immer wieder anzustoßen, so dass die Hürden sukzessive überwunden werden konnten."
Wenngleich der Weg steinig war, ist das Engagement der Eltern besonders zu schätzen und alle Hoffnung wird nun darin gelegt, dass die Bauarbeiten zügig vorankommen, so dass der MEB möglichst schon zum Frühjahr 2020 zur Verfügung steht. (Claudia Engelmann)
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Mit den Bürger*innen im direkten Kontakt
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Auch in diesem Monat hat die Linksfraktion in der BVV Lichtenberg ihren Fraktionsreport vor dem Ringcenter II auf der Frankfurter Allee verteilt. Im Gegensatz zu reinen ‚Steckaktionen‘ in Briefkästen ist es so möglich, mit den Bürger*innen in den direkten Kontakt zu treten und über aktuelle politische Themen und Problemlagen zu sprechen.
Diesmal waren der Fraktionsvorsitzende Norman Wolf und der Verordnete Jürgen Hofmann (Vorsitzender des Ausschusses für Ökologische Stadtentwicklung/links im Bild) mit dabei. Unterstütz wurden die zwei tatkräftigen Männer von der neuen Mitarbeiterin für Öffentlichkeits- und Pressearbeit der Fraktion, Tina Rabinowitsch (rechts im Bild).
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9. November – ‚Schicksalstag’ der Deutschen!?
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Foto: © Bezirksamt – Berlin Lichtenberg
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In vielen Geschichtsbüchern gilt der 9. November als ‚Schicksalstag’ in der deutschen Geschichte. Jedes Jahr fallen an diesem Tag mehrere Gedenk- und Feierstunden zusammen, denn er impliziert unter anderem die Geburtsstunde der ersten deutschen Republik (1918), den Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung (1938) und die Grenzöffnung der Berliner Mauer (1989).
Doch ‚googelt’ man den Begriff ‚Schicksal’, so lässt sich folgende Wortdeutung finden: „Schicksal ist der Ablauf von Ereignissen im Leben des Menschen, die als von göttlichen Mächten vorherbestimmt (geschickt) oder von Zufällen bewirkt empfunden werden, mithin also der Entscheidungsfreiheit des Menschen entzogen sind.“
All dies trifft nicht auf die genannten Ereignisse zu, denn sie sind von ‚Menschenhand’ entstanden. 1918, wie auch 1989, war es der innige Freiheitsgedanke der Bevölkerung, welcher zu einem Regimewechsel führte, wenn auch die erste deutsche Republik nicht das gewünschte Ziel erlangte und Umwege gehen musste. So kommen wir zum 9. November 1938, ein Tag, welcher in der deutschen Geschichte Ursprung und Symbol für die Gräueltaten des Nationalsozialismus symbolisiert. Synagogen wurden in Brand gesetzt, Juden enteignet, erschlagen, zu Tode geprügelt oder verhaftet und in Konzentrationslager deportiert.
Heute, 80 Jahre später, gedenken Millionen Menschen weltweit der Opfer. So auch die Linksfraktion in der BVV Lichtenberg. An mehreren Orten wurden von den Verordneten Kränze niedergelegt, Schweigeminuten gehalten und ein Zeichen gegen den deutschen Nationalsozialismus gesetzt. Kerstin Zimmer (Fraktionsvorsitzende) nahm an der Gedenkveranstaltung in der evangelischen Kirchengemeinde Malchow-Wartenberg teil. Jürgen Hofmann (Vorsitzender des Ausschusses Ökologische Stadtentwicklung) und Norman Wolf (Fraktionsvorsitzender) gedachten den Opfern der Pogromnacht am Gedenkstein in der Konrad-Wolf-Straße 91, welcher an die Synagoge der jüdischen Gemeinde Hohenschönhausen erinnert (siehe Foto). Des Weiteren besuchte Norman Wolf einen Gedenkgottesdienst der evangelischen Gemeinde Lichtenberg in der „Alten Pfarrkirche“. Doch dies ist nicht nur Aufgabe der Politik. Unsere Gesellschaft erlebt derzeit einen Umbruch, dessen Ausmaße noch ungewiss und beängstigend sind. Wenn Menschen nicht dagegen handeln, bleibt nur zu hoffen, dass das ‚Schicksal’ von 1938 nicht noch einmal zuschlägt. (Tina Rabinowitsch) (Foto: © Bezirksamt – Berlin Lichtenberg)
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Vorgemerkt!
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Wartenberger Weihnacht
Wann: 8. Dezember 2018, 14.00 bis 18.00 Uhr
Wo: S-Bahnhof Wartenberg (Vorplatz)
Was: Vor Ort gibt es u.a. weihnachtliche Leckereien, einen Kinderchor, den Weihnachtsmann, Line-Dance und ein Kinderkarussell.
Wer: Als Gast wird u.a. Bürgermeister Michael Grunst erwartet. Die Moderation liegt in den Händen von Ines Schmidt , MdA.
Ihr Team von Gemeinsam in Lichtenberg e.V.
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