Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Mitbestimmung in Hohenschönhausen

So ging es los

Das Bezirksamt probiert ein neues Format aus, um die Menschen in unserem Bezirk noch mehr einzubeziehen. Auf ganz verschiedenen Ebenen soll genau zugehört werden, was uns bewegt. Gestartet sind diese sogenannten Stadtteildialoge im Sommer in Karlshorst. Seit dem 2. Oktober ist Hohenschönhausen an der Reihe.

Los ging es mit einem Theaterstück, welches wegen des sehr stürmischen und regnerischen Wetters vom Prerower Platz in die Anna-Seghers-Bibliothek verlegt wurde. „Auf Empfang“, so der der Name des Stücks, versuchte Wellen der Vergangenheit und der Gegenwart einzufangen. So spannend die Vergangenheit ist, an der Gegenwart können wir gemeinsam mit allen Menschen im Bezirk, der Politik und Verwaltung etwas ändern. So wurden Probleme alleinerziehender Eltern ebenso angesprochen, wie Ängste vor Wohnraumverdichtung und Innenhofbebauung. Anschließend gab es als Highlight auch in Hohenschönhausen, eine in farbiges Licht getauchte Hauswand sowie eine Auswahl an Terminen der noch stattfindenden weiteren Aktionen im Rahmen der Stadtteildialoge.

So geht es weiter

Leider nur mit einer einzigen „echten“ Bürgerin, aber dennoch sehr interessant, war die Radtour am Samstag, den 6. Oktober über die Dörfer Hohenschönhausens.

Mit 12 Leuten starteten wir am Barnim-Gymnasium mit Informationen zur geplanten Bebauung an der Ahrensfelder Chaussee und dem dabei noch nicht gelösten Problem der weiteren Verkehrsverdichtung. Das Dorf Falkenberg bietet einige gute Wohnbaupotenziale; es lohnt sich dort immer mal wieder spazieren zu gehen.

Weiter ging es zur Freiwilligen Feuerwehr Wartenberg. Hochachtung, mit welch schlechter Ausstattung an Fahrzeugen dort viele Enthusiasten versuchen, Feuer zu löschen oder Leben zu retten. Auch der Zustand des Gebäudes lässt mehr als zu wünschen übrig.
Als nächstes ging es zur Margaretenhöhe - eine Busanbindung wird seit Jahren gewünscht; es scheint u.a. an einer fehlenden Wendeschleife zu scheitern.

Zum Abschluss ging es zum Naturhof Malchow. Auf dem Weg dorthin wurde das Problem des fehlenden Radweges auf dem Wartenberger Weg sehr deutlich. Auf der Straße zu fahren ist selbst für Erwachsene gefährlich. Der Fußweg ist zu schmal, um es dort zu dulden. Der Naturhof Malchow (früher Natuschutzstation) wünscht sich schon länger eine Hilfe zur Straßenüberquerung in der Dorfmitte - Platz wäre genug.

Die Gulaschsuppe und der naturtrübe Apfelsaft von den Hohenschönhauser Streuobstwiesen am Ziel ließen den Vormittag entspannt ausklingen. Es stehen noch etliche Termine bis Mitte Januar 2019 in Hohenschönhausen an, um mit Politik und Verwaltung unkonventionell und parteiübergreifend ins Gespräch zu kommen. Ich lade alle herzlich dazu sein.

Egal ob Lob, Probleme oder einfach nur Neugier - die verschiedenen Formate bieten für alle Generationen unterschiedlichste Möglichkeiten der Beteiligung.
Kerstin Zimmer