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Bezirkliches Ferienschwimmen auch in Lichtenberg

Im Juli 2018 im Sommerbad Wuhlheide: Der Schwimmkurs wurde durch unsere Fraktion gesponsort.

Zur jüngsten Tagung der BVV am 30. August hat unsere Fraktion einen Antrag eingebracht, dass mit Beginn der Sommerferien 2019 bezirkliche Ferienschwimmkurse als eine Ergänzung des vorschulischen und schulischen Schwimmens angeboten werden sollen. Aus dem  Bezirk Charlottenburg gibt es bereits sehr gute Erfahrungen. Dort organisiert der Bezirk seit Jahren Schwimmkurse im Sommerbad Wilmersdorf. Der Eintritt für die Kinder sollte vor Ort gezahlt werden, aber mit einem Ferienpass, der einmalig 9 Euro kostet, können die Kinder über das gesamte Schuljahr in den Ferien alle Schwimmbäder der Berliner Bäderbetriebe entgeltfrei besuchen. Die Kurse könnten beispielsweise in Kooperation mit dem Sommerbad Wuhlheide an der Treskowallee bzw. mit Lichtenberger Bädern durchgeführt werden, die in der Sommerzeit geöffnet sind.


Schwerpunktthema Kita

Quelle: fotolia.com / Anastasi Smanyuk

Die BVV beschäftigte sich am 30. August auch mit der Kita-Problematik. Unsere Fraktion brachte allein dazu 6 Anträge ein.

  • Kita Helfer*innen an Kitas 
    Das Bezirksamt wird ersucht, sich beim Senat für die Einführung von Kita*Helfer*innen an Kitas vergleichbar mit den Schulhelfer*innen an Schulen einzusetzen.
  • Aufwendungsersatz weiterzahlen
    Auch nach Beginn des neuen Kitajahrs bleibt die Kitaplatzsituation weiter angespannt. Deshalb ist wichtig, dass nach Ausschöpfung aller weiteren Maßnahmen, Eltern einen geeigneten Kitaplatz anzubieten, der Bezirk weiterhin einen Aufwendungsersatz für private Betreuung finanziert. Die selbstbeschaffte und selbstverantwortete Betreuung ist auf die Übergangszeit bis zu einem geeigneten Kitaplatzangebot begrenzt. Die im März 2018 in Kraft gesetzte Regelung ist zum 31.07.2018 ausgelaufen und muss verlängert werden. 
  • Bessere Bezahlung von Kita Erzieher*innen durch Arbeitsmarktzulage 
    Das Bezirksamt wird ersucht, sich unverzüglich beim Senat von Berlin für eine bessere Bezahlung von Kita-Erzieher*innen durch eine Arbeitsmarktzulage nach Münchener Vorbild einzusetzen. Seit 1. November 2014 erhalten alle städtisch beschäftigten Erzieher*innen in München die Arbeitsmarktzulage, die damit begründet ist, dass sie einen „Mangelberuf“ ausüben. Ziel ist es, dadurch Erzieherinnen und Erzieher an Kitas im Beruf zu halten, Neue zu gewinnen und den Beruf attraktiver zu machen und zu wertschätzen. 
  • Kita Eigenbetriebe stärken 
    Das Bezirksamt wir aufgefordert, sich beim Senat von Berlin für eine deutliche Stärkung der Kita-Eigenbetriebe durch finanzielle Sonderzuweisungen einzusetzen. Um die angespannte Kitaplatzsituation mittel- und langfristig zu entspannen sollen die Kita Eigenbetriebe künftig einen noch größeren Beitrag beim Ausbau der Kitaplatzkapazitäten, bei der Fachkräfteausbildung und –gewinnung, bei der Qualitätssicherung der Umsetzung des Berliner Bildungsprogramms sowie der tarifgerechten Bezahlung der Fachkräfte leisten.
  • Tauschbörse für Kitaplätze
    Das Bezirksamt wird ersucht, sich beim Senat dafür einzusetzen, eine Tauschbörse für Kitaplätze auf der Seite der Berliner Kita-Datenbank einzurichten. Eine Tauschbörse für Kitaplätze ermöglicht Eltern, die aufgrund eines Wohnortwechsels oder  durch den Wechsel der Arbeitsstätte einen geeigneteren Kitaplatz suchen, einen Kitaplatz mit anderen Eltern zu tauschen.
  • Zentrale Datenbank für belegbare Kitaplätze
    Das Bezirksamt wird ersucht, sich beim Senat von Berlin dafür einzusetzen, dass die lang diskutierte und dringend erforderliche zentrale Datenbank für verfügbare Kitaplätze in Berlin spätestens Anfang 2019 in Betrieb genommen wird. Alle Kitaträger sollen verpflichtet werden, belegbare und frei werdende Kitaplätze in diese Datenbank einzuspeisen.
     
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