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Kein Geld für Buchenwald?

Gestern hat die BVV einen Sondermittelantrag der Linksfraktion beschlossen. Mit dem Beschluss werden der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald 1000 Euro für eine jährliche Gedenkfahrt nach Buchenwald zur Verfügung gestellt. Vor allem junge Menschen sollen die Gelegenheit bekommen und ermutigt werden, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und die Erinnerung daran zu bewahren. Die Linksfraktion hatte eine namentliche Abstimmung beantragt, bei der eine Mehrheit der AfD und CDU Fraktion bei wenigen Enthaltungen gegen den Beschluss stimmte.

Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden Kerstin Zimmer und Norman Wolf:„Die gestrige Debatte und Redebeiträge der AfD haben gezeigt: Höcke ist keine Ausnahme der AfD, sondern Mainstream in dieser Partei. Auch das Abstimmungsverhalten der CDU wirft Fragen auf: Sind 1000 Euro für eine Gedenkfahrt angesichts des 72. Jahrestages der Befreiung des KZ Buchenwald-Dora etwa zu viel und müsste es nicht Anliegen aller demokratischen Fraktionen sein, Engagement gegen Rechtsextremismus und für die Erinnerung an eines der schlimmsten Menschheitsverbrechen zu fördern? Ein klares Bekenntnis gegen Rechtsextremismus und für die Wahrung der Erinnerung an dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte sieht anders aus.“Jugendliche, die Interesse an der Reise haben, wenden sich bitte schnellstmöglich an a.mergen@kfsr.info.


Kunst statt Gewalt

Die Linksfraktion hatte zur Nacht der Politik geladen

Die Künstlerin und Volker Fischer

Danke an Normen Wolf für die Einführung in die Ausstellung. Danke an Frau Fuchs, die mich in ihrem Arbeitsraum wunderbar unterstützt hat. Danke an Uwe Langer, Musiker der www.17hippies.de, Mitglied des Vereins LebenSmittel e.V. zur Förderung von Kunst und Kultur www.leben-s-mittel.de und Orchesterleiter des Black Bird Cafe Orchestra, der ein paar kräftige Posaunentöne spielte, damit der Staub AUF DEM ROTEN TEPPICH mit der eingeritzten Aufschrift KUNST STATT GEWALT wie von selbst davon zieht, um mehr Raum für nötige Kunstprojekte zu realisieren. Volker Fischer, ein Genosse aus Westend, hat es in seiner Einführung zur Ausstellungseröffnung der Künstlerin PRÜFER in der NACHT DER POLITIK gut zusammengefasst: VIELE FÄDEN ERGEBEN EINEN TEPPICH, einen Roten Teppich für mehr Kunst statt Gewalt, eine soziale Plastik, angelehnt an Joseph Beuys in der Bildung und Fortbildung kein Fremdwort ist. Jeder Mensch ist sein eigener Bildungsträger, selbst wenn man ab und an mal den Kopf wie eine Schildkröte in seinen Panzer einziehen muss, gehört natürlich unsere eigene Integration und die Offenheit gegenüber seinen mitfühlenden Mitmenschen dazu, damit Bildung überhaupt zu Stande kommen kann und keine eingeritzte Worthülse bleibt, um mal eben darauf herum zu trampeln. Für diese notwendigen interaktiven Prozesse Raum und Zeit zugeben ist Aufgabe von Kunst und Politik. Denn der MENSCH LEBT NICHT VOM BROT ALLEIN – ER BRAUCHT AUCH SEINE KREATIVITÄT...()

Oftmals begleiten uns Dinge, die wir nicht sehen, wollen und können, die eigene Biografie, die integriert werden will und genauso zum Leben dazu gehört wie essen und trinken. “Wer braucht schon Leichen im Keller”, sagt Prüfer, Liebhaberin der systemischen narrativen Betrachtung und Erzählweise. “Die halten einen doch nur auf, seine eigenen Visionen zu finden und dann noch umzusetzen. Denn eine Vision braucht man, ob als Einzelunternehmerin oder Institution. Auch Flüchtlinge.”

Mit LINKS hat sie sich gern auf die LINKEN eingelassen, sie ist Linkshänderin, eine Linkshänderin, die lange brauchte, um sich mit Allem, was sie zu geben hat, einzufinden. Viele Prozesse waren notwendig. Das Begreifen und Fühlen der eigenen Geschichte spielte dabei eine entscheidende Rolle. Hierfür hat sie sich Zeit und Raum genommen, hier nahm sie ihren eigenen Roten Faden auf und traf ihre Kindheitserinnerungen. Sie wollte Malerin, Zeichnerin werden, zum Theater gehen, mit Menschen arbeiten. Die Welt kennenlernen. Ihre DDR-Geschichte gab das nicht her, also machte sie sich auf ihren Weg. Ob als akkreditierte Gerichtszeichnerin, als Motivationstrainerin oder als Systemischer Coach, der langsam und behutsam, die Fäden aufdeckt, entknotet, schaut, was gehen will, damit der Bildungsträger Mensch, seine Arbeit mit Freude machen kann. Die Arbeit, die jetzt ansteht, damit Mensch Mensch bleibt. Bleiben kann.

Die Umsetzung der Konzeption im Raum 8 der LINKEN im Rathaus war einfach. 2 x 8 Stühle - 16. Acht ist in der chinesischen Numerologie eine Glückszahl. Das bedeutet zweimal Glück, Harmonie und Vollkommenheit für die LINKEN, ist das nichts, sie darf jetzt das wunderschöne Rot besitzen und ausfüllen, freut sich Prüfer. Eine Basis schaffen, die wunderbar mit Weiß harmonisiert. Wie die polnische Fahne. Auch hier finden sich Prüfers Wurzeln.

Fängt man an, sich mit Farben auseinanderzusetzen, bekommt man ihre wunderbare Wirkungsweise zu spüren, sagt Prüfer. Und das Wichtigste, es folgt auch Motivationen, damit Visionen, wie der ROTE TEPPICH FÜR MEHR KUNST STATT GEWALT umgesetzt werden können. Kleine und große Stücke können sich somit realisieren. Man kommt an die Kraft, den Mut, den es  braucht, um offen und ehrlich: JA zum TUN zu sagen, zu einem Prozess, der lebensnotwendig ist, um die notwendigen soziokulturellen Strukturen zu erweitern, um den sozialen Frieden zu erhalten und auszubauen. Denn eins ist klar, Mauern braucht keiner und mit Gewalt kommen wir auch nicht weiter. Hieran erinnert uns Prüfer. Ihre Bilder, die nun an der Wand der LINKEN-Fraktion im Rathaus Lichtenberg ausgestellt sind, können nun ihre Wirkung zeigen. Sie können auch erworben werden, um weitere Kunstprojekte zu fördern.
DER ROTE TEPPICH www.derroteteppich.de, der BILDUNGSTRÄGER, der BIEBER auf seinem eigenen SURFBRETT und der kichernde NARR sind Zeugen MANDELA`s Zitat:
ERST WENN WIR UNSERE ANGST BEFREIEN; BEFREIT UNSERE PRÄSENZ ANDERE.

Und ob nun noch einmal jemand sagt, “ist doch egal, ob roter oder blauer Stuhl”, wird sich zeigen. Prüfer ist überzeugt, sie möchte Prüfer treffen, ob Stadtrat oder Kultursenator, um nötige Bildung weiter machbar zu machen. Unterstützt wird sie vom Verein LebenSmittel e.V. www.leben-s-mittel.de, ohne dessen Beistand diese Ausstellung gar nicht zu Stande gekommen wäre, ein Netzwerk aus Menschen, mit denen Prüfer gern arbeitet, Musiker, Aktionskünstler wie sie, aber auch ein Verbund mit gemeinsamen Produktionsmitteln. Denn ab und an braucht auch Prüfer ein Auto, ein Schnittplatz, ein mobiles Studio, um ihre interaktive Arbeit realisieren zu können. Wer mehr über Prüfer erfahren möchte: www.marinapruefer.com oder schaut einfach in ihrem Studio Kunst und Coaching in Berlin Schöneberg vorbei. Prüfer ist offen, auch wenn man besser vor dem Besuch anrufen sollte. Aktiv in Berlin und dem Umland freut sie sich jeder Zeit auf neue Kunstprojekte.


Nahversorgung am Dolgensee-Center kann weitergehen

Am 18.3.2017 schließt der bisherige Kaisers-Supermarkt. Erst Mitte bis Ende des Jahres 2018 wird ein neuer Supermarkt an diesem Standort eröffnen. Bis dahin war die Nahversorgung bislang ungeklärt.

Dazu erklären Kerstin Zimmer und Norman Wolf:

„Die Linksfraktion freut sich darüber, dass die Nahversorgung im Dolgensee-Center in der Bauphase nun gesichert werden kann. Uns ist es mit Hilfe der engagierten Bürgerin Rosemarie Heyer gelungen, Brigitta Nöthlich dafür zu gewinnen, während der Bauzeit Waren des täglichen Bedarfs anzubieten. Mit Unterstützung des Investors wird sie in Kürze eine entsprechende Immobilie übernehmen. Bisher betreibt sie ein Lebensmittelgeschäft für Senioren in der Hagenstraße. Wir bieten Frau Nöthlich auch zukünftig unsere Unterstützung an und danken Frau Heyer für ihr bürgerschaftliches Engagement.“


Linksfraktion Lichtenberg stellt sich freiwillig einer erneuten Überprüfung

Die Fraktion DIE LINKE. in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg hat auf ihrer Fraktionsversammlung am 13. März einstimmig beschlossen, dass sich alle vor 1976 geborenen Fraktionsmitglieder freiwillig einer Überprüfung beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik stellen.

Dazu erklären Kerstin Zimmer und Norman Wolf:

„Mit dieser Entscheidung der Fraktion gehen wir offensiv die weitere Auseinandersetzung mit unserer Geschichte an. Wir sind für die Offenlegung politischer Biografien von Kandidatinnen und Kandidaten für politische Ämter und Mandate. Dazu zählt auch eine Tätigkeit für das Ministerium für Staatssicherheit, unabhängig der Position. Ein besonders wichtiger Aspekt der Bewertung ist neben den Beweggründen vor allem die Frage nach dem angerichteten Schaden, den Folgen für andere. An der Tätigkeit des MfS gibt es für uns nichts zu beschönigen. Wir halten Menschen aber für einsichts- und veränderungsfähig. Eine Schlussfolgerung der Auseinandersetzung mit dem MfS der DDR ist die generelle Skepsis gegenüber einer Vereinbarkeit von geheimdienstlicher Tätigkeit und demokratischer Transparenz und Kontrolle. Die Fraktion wird sich selbst mit eventuell neuen Erkenntnissen auseinandersetzen. Wir stehen zu unserer Vergangenheit und sind auch bereit, diese öffentlich aufzuarbeiten, sobald die Ergebnisse vorliegen und ausgewertet wurden.“

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