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Abschluss der Kieztour durch den Wahlkreis 5 in der Jugendherberge

Die letzte Station durch den Wahlkreis 5 war die Jugendherberge in der Marktstraße. Empfangen wurden wir von dem Leiter der Einrichtung und dem Architekten.
In mehreren Ausschüssen der BVV wurde das Vorhaben schon vorgestellt und ich hatte auch schon vorher die Möglichkeit, das Haus zu besichtigen und mich mit dem Konzept vertraut zu machen.
Die Jugendherberge wird in einem Haus hineingebaut, dass 1907 als Gymnasium errichtet wurde und  dann Hochschule für Elektrotechnik war.  Als die Hochschule in den Campus in Schöneweide umzog, stand das Gebäude lange Zeit leer. Dann begann sich das Jugendherbergswerk für das Haus zu interessieren.

Der Senat hat das Objekt dem Jugendherbergswerk in Erbpacht übergeben und die Errichtung wird von 9 Landesverbänden und dem Bundesverband als gemeinsame Aufgabe getragen.
Für den Architekten war es keine leicht Aufgabe, in das unter Denkmalsschutz stehende Gebäude die Anforderungen an eine moderne Einrichtung zu realisieren (ich sage nur Brandschutz).

Ab 1.7.2016 können hier in 125 Zimmern bis Maximum 480 Gäste wohnen. Es ist an Familien, an Behinderte und auch an Rucksacktouristen gedacht. Eine Übernachtung kostet 25 € einschließlich Frühstück. Bei den Familienzimmern brauchen die Kinder von 4 bis 14 Jahren nur 50% zu zahlen. Das Haus hat neben dem Speisesaal auch ein Bistro, das auch für die Anwohner und andere Gäste Berlin geöffnet ist.

Die Macher gehen davon aus, dass das Haus auch für Schulungen und ähnliche Veranstaltungen genutzt werden kann, denn es gibt 17 Tagungsräume mit einer Platzzahl von 20 bis Maximum 200 Plätze.
Ich denke, es ist insgesamt eine feine Sache und mit dem Namen Jugend- und Familiengästehaus hört es sich doch auch ganz gut an. 
(Foto: Beim Besuch in der künftigen Jugendherberger in der Marktstraße)
Dagmar Müller

Missstände in der Lichtenberger Volkshochschule – Jetzt sind Aufklärung und Transparenz gefordert

Zu den Ausführungen der Bildungsstadträtin Frau Beurich auf der März-Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung zu den Missständen wie Korruptionsverdacht und Fälschungen von Teilnahmelisten in der Lichtenberger Volkshochschule erklären die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE in der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung, Hendrikje Klein und Daniel Tietze:

„Die Ausführungen der Stadträtin haben endlich einen groben Überblick zu den Vorwürfen und Abläufen gebracht. Dennoch bleiben für uns viele Fragen offen, die nun beantwortet werden müssen, zum Beispiel: Wie hoch ist der finanzielle Schaden und wie kann das zukünftig verhindert werden? Auch muss über die ungenügende Informationspolitik der Stadträtin beraten werden. Wer jetzt schon erklärt, dass alles wieder nach Vorschrift läuft, der möchte hier schnell den Deckel drauf machen, statt Aufklärung betreiben.“

Daher beantragt die Linksfraktion eine Sondersitzung des Kulturausschusses und verlangt die Einsichtnahme unter Wahrung der rechtlichen Vorschriften in die relevanten Unterlagen des Bezirksamts.

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