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Initiativen der Linksfraktion für die BVV am 16.6.2016

Finanzielle Handlungsspielräume 2016 nutzen und jetzt klug nvestieren
Lichtenberg weist mit 32 Millionen Euro das mit Abstand höchste Guthaben aller Berliner Bezirke auf. Es ist Ergebnis von in den letzten Jahren immer weiter wachsenden isolierten Jahresabschlüssen. Gleichzeitig gibt es im Bezirks Sanierungs- und Renovierungsbedarf. Die entsprechenden Mittel sollen dafür verwendet werden. Dazu gehören z.B. die Sanierung der Grundleitung in der Kita, Malchower Weg 44-46, (95.000 Euro), die Grundsanierung Kletterfelsen Malchower Auenpark (250.000 Euro) sowie die Ertüchtigung der Sanitär- und Heizungsanlagen in der KULTSchule, Sewanstraße 43 (350.000 Euro) (DS/2016/VII)
 
Innenhof-Bebauung in der Paul-Zobel-Straße 10
Die geplante Bebauung des Innenhofes in der Paul-Zobel-Straße führt bei den Anwohnern zu Unmut. Sie schränkt den Wohnwert der Anwohner ein und ist für diese unzumutbar. Unser Antrag zielt darauf, dass das Bauvorhaben im Maß der Bebauung reduziert wird und falls dies nicht möglich ist, dass der Grundstücksverkauf über das Grundstück Paul-Zobel-Straße 10 rückabgewickelt wird. (DS/2032/VII)

Bebauung von Innenhöfen in der Großsiedlung
Der folgende Antrag zielt darauf ab, dass für potentielle Innenhöfe im Bereich der Großsiedlungen Bebauungspläne aufgestellt werden, um Gebäude auszuschließen, die wesentlich über das Maß einer früheren Bebauung hinausgehen. (DS/2033/VII)

Geschwindigkeitsmessstelle zwischen Rosenfelder Straße und Tunnel Alt-Friedrichsfelde
Im Antrag wird um Prüfung gebeten, ob der bisherige Geschwindigkeitsmesser auf der B1 auf dem Streckenabschnitt zwischen Tunnel Alt-Friedrichsfelde und Rosenfelder Straße in beiden Fahrtrichtungen verlegt werden kann. Hier kommt es zu gefährlichen Geschwindigkeitsübertretungen, während der Nutzen der Messstelle am jetzigen Standort begrenzt ist. (DS/2027/VII)

Grundreinigung von Schulsporthallen
Finanzielle Mittel für die Schulreinigung 2016 sollen für eine Grundreinigung der Hallenräume und der Sanitärbereiche der Schulsporthallen genutzt werden, womit auf zahlreiche Beschwerden von Eltern und Schülern eingegangen wird. (DS/2030/VII)

Rechtzeitige Beteiligung und Information bei Sanierungen von Schulen und Sporthallen
Schulen und Schulgremien sind rechtzeitig über beabsichtigte Sanierungsmaßnahmen zu informieren, damit früh genug Ausweichzeiten gefunden werden können. Unter der fehlenden Beteiligung leidet die Trainingsarbeit vor allem im Senioren-, Kinder– und Jugendbereich. (DS/2031/VII)

Schulwegsicherung
Zu gefährlichen Situationen zwischen Schülern und Autos kommt es beim Überqueren der Marie-Curie-Allee auf der Bietzkestraße. Durch parkende Autos auf der Marie-Curie-Allee direkt neben dem Fußweg Ecke Bietzkestraße sehen die noch nicht so groß gewachsenen Kinder die fahrenden Autos schlecht. Das Bezirksamt wird gebeten, zur Sicherung des Schulweges entsprechende Maßnahmen zu prüfen. (DS/2026/VII)

Zusätzliche Abfallbehälter für mehr Sauberkeit in Lichtenberg
Diese sollen vor allem entlang der Franz-Mett-Straße, des Grünzugs am Hönower Weg, des Fuß- und Fahrradweges zwischen Betriebsbahnhof Rummelsburg und Schlichtallee und entlang der Einbecker Straße aufgestellt werden. (DS/2029/VII)

Mehrweg to go – Becher in der BVV
Das Bezirksamt wird ersucht darauf einzuwirken, dass die Getränke auf Festen des Bezirks nicht mehr in Einwegpappbechern ausgegeben werden, sondern dass auf Mehrweg-PP-Becher umgestellt wird. Dieser Antrag ist ein Antrag zur Müllvermeidung. Bereits 2015 hat die Deutsche Umwelthilfe in Berlin die Kampagne "Becherheld – Mehrweg to go" gestartet.
Mit Mehrwegbechern, die gegen Pfand ausgegeben werden, kann die BVV-Lichtenberg als Vorbild vorangehen und die Kampagne "Becherheld – Mehrweg to go" unterstützen und so Müll vermeiden helfen. (DS/2028/VII)

Mannschaft Geflüchteter beim Fußballturnier

Am 4. Juni fand in der HOWOGE-Arena Hans Zoschke das nun schon 12. Stadionfest von Lichtenberg 47 statt. Die Fraktion Die LINKE und das TEAM Lötzsch waren beim Sponsorenfußballturnier dabei. Mit Unterstützung der BVV-Fraktion hatte das Deutsche Rote Kreuz auch eine Mannschaft mit Geflüchteten, die in der Notunterkunft Ruschestraße leben, gemeldet. Gut gekämpft haben sie, ordentlich gespielt und sind doch nur unglücklich auf den fünften Platz gelandet.

Glückliche Gesichter

Schon im März dieses Jahres war die Idee geboren, wir feiern mit geflüchteten und deutschen Kindern zusammen den Internationalen Kindertag.
Als Ort wurde der Spielplatz in der Hauffstraße ausgesucht. Die Örtlichkeit ist passend, er ist groß, bietet mit dem angrenzenden Sportplatz vielfältige Möglichkeiten und die Hauffstraße bietet vielfältige Spielmöglichkeiten, da es kein Autoverkehr gibt.
Ein Programm wurde  gebastelt, dass all diesen Möglichkeiten Rechnung trug. Es sollte Torwandschießen geben, eine Hüpfburg aufgestellt werden, Toben auf dem Spielplatz mit vielen Klettermöglichkeiten, Kinder sollten sich schminken lassen können und Textilmalen war angesagt.

Zu Beginn des Programms war ein Clown engagiert und das Ende bildete eine Puppenspielerin.
Und dann kam der Regen. So richtig konnte keiner sagen, ob es ab 14 Uhr nicht mehr regnen würde, aber auf alle Fälle waren alle Wege und Wiesen nass. Eine Ausweichmöglichkeit musste gefunden werden. Aber woher nehmen?
Das Einzige was mir einfiel war die Alte Schmiede und ich war froh, dass wir die Zusage erhalten hatten.
Die Helfer mussten eine Schlechtwettervariante ausdenken, Clown und Puppentheater umbestellt werden, die Versorgung neu durchdacht werden.

Am Ende waren die Kinder glücklich und wir kaputt.
Der Marktplatz in der Schmiede wurde zur Saunalandschaft und der Geräuschpegel war ziemlich hoch. Aber am Ende waren wir mit dieser „Notlösung“ doch zufrieden.
Was mich gefuchst hat, nach 14 Uhr ist kein Tropfen vom Himmel gefallen. Wir hätten es doch auf dem Spielplatz machen können. Aber wer konnte das wissen.

Dagmar Müller

Foto: Clown Popolino zog die volle Aufmerksamkeit der Kinder auf sich. (Silke Wenk)

Tierisches Vergnügen

Mit den beiden Ziegen Wasja und Liese-Lou haben wir die Patenschaft für zwei Tiere der „Knirpsenfarm“ auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule „Schule im Grünen“ in Malchow  übernommen. Damit bekommt der Steppenadler aus dem Tierpark, für den wir schon seit Jahren spenden, Patengeschwister.
Auf der „Knirpsenfarm“ befinden sich Ställe mit Schafen und Schweinen. Einige alte Kaninchenställe und Hühnerställe sowie eine „Unterkunft“ für Ziegen gibt es auch. Ein Waschbärengehege, eine Vogelvoliere, ein Taubenschlag, ein beheizbares Bauernhaus, einen Lehmbackofen, die Villa Knirps und ein Tierkeller machen dieses tierische Areal komplett. Die „Knirpsenfarm“ ist ein kleiner Kinderbauernhof mit etwa 180 Tieren.
Als Fraktion ist uns dieses Projekt so wichtig, dass wir uns mit der Patenschaft für Wasja und Liese-Lou beteiligen. Es werden noch weitere Tierpaten und Unterstützer des Vereins gesucht. Und natürlich sind Spenden immer willkommen. Mehr unter www.knirpsenfarm-berlin.de.
Daniel Tietze

Foto: "Aquila-nipalensis", "unser" Steppenadler im Berliner Tierpark, für den unsere Fraktion erneut 350 Euro spendete.

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