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Platz da! Für eine neue Schule in Rummelsburg

Seit drei Jahren ist der Schulplatzmangel in Rummelsburg bekannt. Zahlreiche Eltern haben seit 2015 mit unterschiedlichen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht und fordern eine  neue Schule. DIE.LINKE schätzt dieses Engagement sehr und hat vor allem in den letzten zwei Jahren intensiv darauf hingewirkt, einen Standort an der Rummelsburger Bucht zu sichern. Nachdem die Prüfung in der Hauptstraße 8 trotz positiver Machbarkeitsstudie nicht von Erfolg geprägt war, gibt es nun eine erweiterte Machbarkeitsstudie für das Grundstück in der Hauptstraße 9 / Ecke Georg-Löwenstein-Straße. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Schulneubau mit Turnhalle an dieser Stelle unter Berücksichtigung der Einschränkungen des Marzahn-Lichtenberger-Grenzgrabens errichtet werden kann. Um aber die Finanzierung zu sichern und den Bau zu beschleunigen, bedarf es weiteren engagierten Handelns aller Beteiligten.

Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden Kerstin Zimmer und Norman Wolf sowie die Bezirksverordnete und Mitstreiterin der Elterninitiative Claudia Engelmann:

„Wir freuen uns sehr, dass die Prüfung positiv ausfällt und hier eine dringend benötigte 3-zügige Grundschule mit Turnhalle ihren Platz finden kann. Jedoch ist das erst der Anfang und es bedarf vor allem entschlossenen gemeinsamen Handelns im Bezirk und auf Senatsebene. Daher fordern wir die Aufnahme des Standortes in die Planungen zu den Schulneubauten im Rahmen des 'Modellvorhabens zur Beschleunigung von Schulbaumaßnahmen'. Auf diesem Weg können sich die Schultore in wenigen Jahren öffnen und der Schulplatzmangel zeitnah behoben werden."
Hendrikje Klein, Mitglied des Abgeordnetenhauses, unterstützt ebenfalls seit Jahren die Eltern und setzt sich engagiert auf Landesebene für eine schnelle Lösung des Schulplatzmangels in Rummelsburg und auch an anderen Standorten Lichtenbergs ein:
„Der Senat muss nun alle Voraussetzungen wie Finanzierung und Bedarfsplanung schaffen, damit die ersten Umsetzungsschritte schnell folgen können. Hierfür werde ich mich weiter auf Landesebene einsetzen. Die Schule muss zügig gebaut werden, damit die Kinder wieder ausreichend Platz zum Lernen haben."

Die konkreten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden nun in einer öffentlichen Anwohner*innenversammlung am 12. Juni ab 18:30 Uhr vorgestellt. Kommen Sie gern vorbei und mit uns ins Gespräch im "Alten Lazarett" in der Erich-Müller-Str.9 in 10317 Berlin.

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