Stellungnahme zum Übertritt unseres ehemaligen Verordneten Christian Petermann
Am Montag, dem 17. März 2025, erhielten die Verordneten der Linksfraktion in einer Kurzmitteilung die Information ihres Mitfraktionärs Christian Petermann, dass er einen Übertritt in die SPD-Fraktion plant, nachdem er bereits einen Mitgliedsantrag bei der SPD stellte.
Die Fraktion nimmt diese Entscheidung mit Enttäuschung und Unverständnis zur Kenntnis.
Nachdem Christian Petermann Ende letzten Jahres seinen Austritt aus der Partei Die Linke bekanntgab, hat der Fraktionsvorstand gemeinsam mit ihm über den Verbleib in der Fraktion gesprochen und Vereinbarungen getroffen, um eine weitere Zusammenarbeit vertrauensvoll zu gestalten. Insbesondere die Bereitschaft Petermanns, sein Mandat zurückzugeben, wenn es zu einem Neueintritt in eine andere Partei kommt, war ein Versprechen, welches er aus Loyalität zu den ehemaligen Genossinnen und Genossen abgab. Dieses Versprechen wurde mit der heutigen Mitteilung der SPD-Fraktion zur Aufnahme Christian Petermanns gebrochen.
Dazu Tatjana Behrend und Toni Kraus, Fraktionsvorsitzende:
“Die Entscheidung und das gebrochene Versprechen unseres ehemaligen Verordneten und Genossen enttäuschen uns tief. All das Vertrauen, das wir Christian Petermann auf Grund seiner Verdienste für die Fraktion und Partei eingeräumt haben, wurde mit dieser Handlung zunichte gemacht. Wir fordern ihn daher auf, trotz der Willkommensgrüße der SPD sein Mandat, das er über die Partei Die Linke erreicht hat, zurückzugeben. Christian Petermann selbst hat sich zu Recht in seiner Rolle als Fraktionsvorsitzender dafür stark gemacht, dass die zum BSW übergetretenen Verordneten ihr Mandat zurückgeben - gleiches gilt nun auch für ihn.”
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