Erinnern heißt handeln
Am 9. November 2025 erinnerten wir gemeinsam mit vielen Engagierten aus Partei und Fraktion an die Opfer der Novemberpogrome von 1938. Auch unsere ehemalige Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch und die derzeitige Bundestagsabgeordnete für unseren Bezirk und Parteivorsitzende Ines Schwerdtner nahmen an dem stillen Gedenken teil.
Vor 87 Jahren brannten in Deutschland Synagogen, jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden zerstört, Menschen jüdischen Glaubens verfolgt, misshandelt und ermordet. Diese Nacht war der Beginn des beispiellosen Verbrechens an den europäischen Jüdinnen und Juden. Der 9. November steht seitdem als Mahnung dafür, wohin Antisemitismus, Hetze und Ausgrenzung führen können.
Doch Gedenken darf nicht zur Routine werden. Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen: heute, in einer Zeit, in der antisemitische Übergriffe, Verschwörungsmythen und Hass im Netz eine reale Gefahr sind.
Wenn Synagogen bedroht, Stolpersteine beschädigt oder jüdische Menschen auf offener Straße angefeindet werden, dürfen wir nicht wegsehen. Antisemitismus beginnt nicht erst mit Gewalt, er beginnt mit Worten, mit Schweigen, mit Gleichgültigkeit.
Wir treten entschieden dafür ein, dass jüdisches Leben in Berlin sichtbar, sicher und selbstverständlich bleibt.
Erinnern heißt handeln. Nie wieder ist jetzt.






