Gedenken an der Blutmauer

Gemeinsam mit dem Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Lichtenberg (VVN-BdA) gedenken wir alljährlich der Gefallenen der Märzkämpfe von 1919.

In Folge der Ereignisse der Novemberrevolution 1918/19 kam es in Berlin zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Aufständischen und von der SPD-Regierung beauftragten Militäreinheiten. In ganz Berlin forderten willkürliche Morde und Hinrichtungen zahlreiche Menschenleben.

Am 13. März endete der Widerstand mit dem Rückzug der Spartakisten in der Möllendorffstraße. Die Blutmauer erinnert an zwölf Matrosen und Zivilisten, die von einem provisorischen Standgericht zum Tode verurteilt und an der Mauer des Gemeindefriedhofs erschossen wurden. 
Das blutige Ende der Märzkämpfe darf nicht vergessen werden. Deswegen gedenken wir gemeinsam der zahlreichen Opfer, die den Kampf für Reformen und bessere Arbeitsbedingungen mit ihrem Leben bezahlten.