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Zum Bauvorhaben „Planstadt Karlshorst“

Aus dem Auschuss Ökologische Stadtentwicklung und Mieterschutz

Auf der Tagesordnung des gut besuchten Ausschusses für Ökologische Stadtentwicklung und Mieterschutz am 17. September stand das umstrittene Bauvorhaben „Planstadt Karlshorst“. Die umfangreiche Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung (DS/1441/VIII) erntete überwiegend Anerkennung und wurde zur Kenntnis genommen. Bei der Planreifeerklärung (DS/1440/VIII) blieben die Meinungen geteilt. Für das Vorhaben spricht, dass ein städtebaulicher Missstand in Karlshorst West beseitigt und der Weg für einen dringend benötigten Schulbau frei wird. Der Jubel über die Qualität des Wohnungsbauvorhabens wird wesentlich durch die Tatsache getrübt, dass bei einem 50-prozentigem Anteil von ertragsintensiven Eigentumswohnungen keine Reserven für ein paar mietpreisgebundene Wohnungen mehr gesehen werden. Für DIE LINKE ein Grund, nicht zuzustimmen.

Jürgen Hofmann

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