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Gleisdreieck Kietzer Weg, Wartenberger und Tasdorfer Straße bleibt Gewerbegebiet

Von der Sitzung des Ausschusses Ökologische Stadtentwicklung und Mieterschutz am 2.2.2017

Das Quartier, eingeengt zwischen den Bahngleisen und lärmbelastet, ist als Gewerbegebiet ausgewiesen. Dabei soll es bleiben. Der Ausschuss für Ökologische Stadtentwicklung und Mieterschutz lehnte den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, es in ein Mischgebiet umzuwandeln, ab (DS/0042/VIII). Die dort noch bestehenden Wohnnutzungen werden weiterhin geduldet, versicherte das Bezirksamt.

Der Ausschuss unterstützte außerdem einen Antrag der SPD-Fraktion zur Stärkung der politischen Bildungsarbeit (DS/0045/VIII). Der Ausschuss „sieht seinen Beitrag in der Fortsetzung und Weiterentwicklung der Praxis, Bürgerinnen und Bürger an den Diskussionen zu Fragen der Stadtentwicklung, zu Bauvorhaben sowie zu Bebauungsplänen im Ausschuss unmittelbar zu beteiligen“, heißt es in der Stellungnahme.

Das Bezirksamt informierte über den geplanten Bau einer Mobilen Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) in der Seehauser/Ecke Pablo-Picasso-Straße in Neu-Hohenschönhausen. Hier sollten die Anwohner rechtzeitig einbezogen werden. Etwas fragwürdig erscheint die Absicht eines Investors, in der Hauptstraße 28 in Rummelsburg – einem Gewerbegrundstück – Studentenwohnungen zu errichten. Sonst wurden erfreulich viele Wohnungsbauvorhaben angezeigt.

Das Projekt Rienzistraße 4 in Karlshorst stand erneut auf der Tagesordnung. Die Umwandlung ehemaliger Kleingärten in Bauland muss weiterhin kritisch begleitet werden. Nur durch Bebauungspläne als Kleingärten gesicherte Flächen können vor ungehemmter Vermarktung geschützt werden.

Jürgen Hofmann

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