Grundschule an der Rummelsburger Bucht?
Von der Sitzung des Ausschusses für Ökologische Stadtentwicklung und Mieterschutz am 2.3.2017
Ein dringend nötiger Grundschulstandort für das Gebiet um die Rummelsburger Bucht beschäftigte den Ausschuss Ökologische Stadtentwicklung und Mieterschutz in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Ausschuss Schule und Sport. Unsere Fraktion kritisierte die Machbarkeitsstudie zur Nutzung der Hauptstraße 8 für eine dreizügige Grundschule. Die Annahmen werden den Anforderungen an eine moderne Schule nicht gerecht. Zudem käme die Entlastung durch einen Schulstandort an der Hauptstraße 8 für die Kinder an der Rummelsburger Bucht deutlich zu spät, da schon ab dem nächsten Schuljahr erhebliche Kapazitätsengpässe zu erwarten sind. Zudem ermöglicht der Standort Hauptstraße 8 keine – in den nächsten Jahren nötige – Weiterentwicklung zu einer integrierten Sekundarschule.
In Anbetracht der langen planerischen Vorgeschichte und der Gesamtbedeutung des Bebauungsplans für den Bezirk, stellte sich DIE LINKE aber nicht dem Fortgang des Verfahrens zum Bebauungsplan XVII-4 in den Weg, auch wenn dieser keine Flächen für Schulbauten enthält. Dies ist mit der Erwartung verbunden, dass sich das Bezirksamt bei den zuständigen Stellen im Senat dafür einsetzt, dass bald mit dem Bau von einer Grundschule und einer Sekundarschule, möglichst auf einem gemeinsamen Bildungscampus, im Einzugsgebiet der Rummelsburger Bucht begonnen werden kann. Die Fraktion DIE LINKE wird hier nicht lockerlassen.
Auch die Fläche in der Paul-Zobel-Straße und das Bauvorhaben am Dolgenseecenter waren wieder Thema im Ausschuss. Bezirksstadträtin Monteiro sagt dem Ausschuss zu, dass Einladungen zur Konstituierung des runden Tischs Dolgensee-Center noch im März versendet werden. Zudem nahm der Ausschuss die Bereichsentwicklungsplanung Wohnen zur Kenntnis.
Antonio Leonhardt
