Probleme mit dem "Rockhaus"
Von der Sitzung des Kulturausschusses am 22.2.2017
An diesem Abend stellte sich als Gast Herr Weizenbürger von der Beratungsstelle für Inklusion vor.
Der Bürgermeister verlas seinen Bericht zur Kultur aus dem Bezirksamt. Er wies auf die Ausstellung Sinti und Roma sowie auf die Ausstellung in der Galerie 100 zu dem Karikaturisten OL hin. Die Volkshochschulen bieten nun auch verstärkt Deutschkurse für Geflüchtete an.
Mit dem „Rockhaus", ein ehemaliges Postgebäude in der Frankfurter Allee, in dem Bands und Musiker proben, gibt es Probleme. Es ist unter Profi-und Amateurmusikern sehr beliebt, denn solche Probenräume sind in der Stadt eine Seltenheit. Der neue Eigentümer, die Scharfstein Group, die das Gebäude seit 2015 besitzt, hat seinen laufenden Vertrag gekündigt. Kündigungsgrund seien nicht umgesetzte Verpflichtungen zum Brandschutzt gewesen. Arbeiten dazu waren im Gange, da traf schon die Kündigung ein. Nun erfuhr Dirk Kümmele, der das Geschäft mit der Vermietung regelt, dass das Rockhaus in Gefahr sei und die Musiker das Haus verlassen sollen.
Der Bürgermeister Michael Grunst hat sich nun in dieser Angelegenheit eingebracht. Dr. Andreas Prüfer hat sich mit dem Kultursenator Klaus Lederer verständigt und ein positives Feedback von Scharfensteins Anwalt erhalten.
Der Bürgermeister und Frau Dr. Gogsch haben das weite Theater besucht, um dort eine Lösung wegen der anstehenden Bauarbeiten zu finden. Im Oktober kann aber die Spielzeit wieder beginnen, da durch die Theaterferien noch ein zeitlicher Spielraum für die Schauspieler vorhanden ist.
Es fand die Wahl zur AG Gedenktafeln statt. In diese AG werden Experten aus den historischen Fachgebieten gewählt. Es wurden Herr Manfred Becker und Dr. Jürgen Hofmann gewählt.
Die Vorschläge der AG Straßennamen wurden diskutiert. Die AG Straßennamen hatte sich zuvor zusammengefunden und den Bauabschnitt „im Lichtenhain“, ein neues Wohngebiet in der Nähe der Max Taut Aula, benannt. Weitere Straßennamen zu Wohngebieten mit Bayrischen Ortsnamen sind noch im Gespräch.
Die Vorschläge der AFD, eine Gutscheinverteilung für den Bereich Kultur im Bezirk zu gründen, wurde verworfen. Es gibt bereits reichlich Zuschüsse und Ermäßigungen für Familen und Hartz4-Empfänger im Bereich Kultur, welche im Bezirk schon gut funktionieren.
