Anträge
Fortführung des Beteiligungsverfahrens zur ganzheitlichen Umgestaltung der Große-Leege-Straße unter Berücksichtigung des Parkdrucks
Das Bezirksamt wird ersucht,
das laufende Beteiligungsverfahren zur Umgestaltung der Große-Leege-Straße fortzuführen, um die baulichen Mängel sowie das Entwicklungspotenzial der Straße in enger Abstimmung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern zu verbessern. Das Verfahren soll dabei um angrenzende Flächen erweitert werden.
die Anregungen und Wünsche der Nachbarschaft aktiv einzubeziehen. Dabei ist insbesondere dem erheblichen Parkdruck in Alt-Hohenschönhausen Rechnung zu tragen. Ziel soll sein, Lösungen zu entwickeln, die sowohl die Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit verbessern als auch die bestehenden Parkmöglichkeiten erhalten.
den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern in enger Zusammenarbeit mit der Bezirksverordnetenversammlung transparent und nachvollziehbar zu gestalten, um gemeinsam tragfähige Kompromisse zu erarbeiten.
Begründung:
Die Große-Leege-Straße weist gravierende bauliche Mängel auf. Zwischen tiefen Schlaglöchern, großflächigen Pfützen, notdürftig asphaltierten Bereichen, einem kaum nutzbaren Grünzug, aber einer guten Straßendecke besteht erheblicher Verbesserungsbedarf. Radfahrende fühlen sich unsicher, angrenzende Grünflächen wie der Bereich an der Goeckestraße oder am Strausberger Platz laden kaum zum Verweilen ein. Zugleich stellt der hohe Parkdruck in Alt-Hohenschönhausen eine reale Herausforderung dar, die bei jeder Umgestaltung mitgedacht werden muss. Ein Abbruch des bestehenden Beteiligungsverfahrens wäre daher ein falsches Signal. Stattdessen sollte der Prozess genutzt werden, um die Große-Leege-Straße gemeinsam mit der Nachbarschaft nachhaltig aufzuwerten, ohne die Parksituation zusätzlich zu verschärfen.
