Erfolge
Langsam, (aber) sichern
Nachdem wir bereits einen Antrag zur Sicherung der Fliesenmosaike erfolgreich in die BVV eingebracht haben, kommt nun Bewegung in die Sache.
Gemeinsam mit Joachim Pampel, Vertretern der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) sowie der Amtsleitung für Kunst und Kultur in Lichtenberg habe ich als kulturpolitische Sprecherin unserer Fraktion einen Vor-Ort-Termin wahrgenommen. Dort wurde uns mitgeteilt, dass die BIM eine Prüfung der Standsicherheit veranlasst habe, so dass bald mehr Informationen dazu vorliegen, wie und mit welchen Kosten die Fliesen entfernt und eingelagert werden können. Noch ist unklar, wann das Grundstück an die WISTA übergeben werden soll und ob diese das Anliegen gleichermaßen unterstützt.
Glücklicherweise gibt es neue Erkenntnisse zur Herkunft der Boizenburger Fliesenmosaike: Die inzwischen verstorbene Künstlerin Ursula Rein aus Sangerhausen ist die Urheberin. Ihre Nachlassverwalterin freut sich über die Initiative, die Motive zu erhalten und an anderer Stelle wieder zu installieren. Ein Austausch mit der BIM findet bereits statt.
Auch wenn noch viele Fragen offen sind, wurde von allen Anwesenden der Wille betont, die Mosaike zu sichern und einer neuen Verwendung zuzuführen.

