Vor Ort
Verhüllung des Japanischen Tors: Wir setzen uns für die Restaurierung ein!
Am Hagenower Ring in Neu-Hohenschönhausen steht das Japanische Tor. Es wurde im Jahr 1995 vom Künstler Wolfgang Stübner anlässlich der Wiedervereinigung entworfen und als Geschenk der japanischen Botschaft im Ensemble mit vielen wunderschönen Kirschbäumen im Rahmen der japanischen Spendenkampagne Sakura - Bäume der Freundschaft - an Berlin übergeben. Diese blühen im Frühling eines jeden Jahres und verwandeln den Ort am Rande des Landschaftsschutzgebietes in ein Blütenmeer.
Doch in den vergangenen Jahren ist das hölzerne Tor zunehmend verwittert und stetige Beschmierungen verschandeln das Erscheinungsbild. Seit 2016 wird bereits über eine Restaurierung gesprochen, die bislang jedoch aussteht.
Um auf diesen Zustand aufmerksam zu machen, bedeckten die Neu-Hohenschönhauser Stadtteilkoordination und BENN Wartenberg das Denkmal am vergangenen Dienstag unter Anwesenheit des Künstlers, Anwohnenden und sich seit Jahren engagierenden Bürgerinnen und Bürgern mit Stoff. Die Aktion orientiert sich an der Verhüllung des Reichstagsgebäudes durch Christo und Jeanne-Claude im Jahr 1995. So ist die Installation bis zum 16. Oktober als Zeichen für den Sanierungsbedarf und die Hoffnung auf einen Neubeginn am Hagenower Ring zu sehen. Auch unser Fraktionsvorsitzender Toni Kraus nahm an der Veranstaltung teil und beteuerte die Unterstützung.
Um diesen Ort stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken, brachte unsere Fraktion im Juli bereits einen Antrag zur Veranstaltung eines jährlichen Kirschblütenfests in die BVV ein. Mit Hilfe des Fests und einer Restaurierung des Tors kann der Platz in Zeiten von Krieg und Aufrüstung seine verdiente öffentliche Bedeutung als Symbol für Frieden und Zusammenhalt stärken! Wir bleiben dran!




