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Glückliche Gesichter

Schon im März dieses Jahres war die Idee geboren, wir feiern mit geflüchteten und deutschen Kindern zusammen den Internationalen Kindertag.
Als Ort wurde der Spielplatz in der Hauffstraße ausgesucht. Die Örtlichkeit ist passend, er ist groß, bietet mit dem angrenzenden Sportplatz vielfältige Möglichkeiten und die Hauffstraße bietet vielfältige Spielmöglichkeiten, da es kein Autoverkehr gibt.
Ein Programm wurde  gebastelt, dass all diesen Möglichkeiten Rechnung trug. Es sollte Torwandschießen geben, eine Hüpfburg aufgestellt werden, Toben auf dem Spielplatz mit vielen Klettermöglichkeiten, Kinder sollten sich schminken lassen können und Textilmalen war angesagt.

Zu Beginn des Programms war ein Clown engagiert und das Ende bildete eine Puppenspielerin.
Und dann kam der Regen. So richtig konnte keiner sagen, ob es ab 14 Uhr nicht mehr regnen würde, aber auf alle Fälle waren alle Wege und Wiesen nass. Eine Ausweichmöglichkeit musste gefunden werden. Aber woher nehmen?
Das Einzige was mir einfiel war die Alte Schmiede und ich war froh, dass wir die Zusage erhalten hatten.
Die Helfer mussten eine Schlechtwettervariante ausdenken, Clown und Puppentheater umbestellt werden, die Versorgung neu durchdacht werden.

Am Ende waren die Kinder glücklich und wir kaputt.
Der Marktplatz in der Schmiede wurde zur Saunalandschaft und der Geräuschpegel war ziemlich hoch. Aber am Ende waren wir mit dieser „Notlösung“ doch zufrieden.
Was mich gefuchst hat, nach 14 Uhr ist kein Tropfen vom Himmel gefallen. Wir hätten es doch auf dem Spielplatz machen können. Aber wer konnte das wissen.
(Fotos: Silke Wenk)

Dagmar Müller

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