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Antrag zur Messung der Luftverschmutzung an der Treskowallee

Gerade an den Hauptstraßen ist die Luft "dick".

Seit Jahrzehnten nimmt der Autoverkehr auf den Straßen ständig zu. Das betrifft natürlich auch  Karlshorst. Viele Anwohner und Anwohnerinnen der Treskowallee beschweren sich, dass man kaum noch die Fenster öffnen oder sich gar auf dem Balkon noch ausruhen kann. Lärm und stickige Luft machen das Atmen schwer und schaden der Gesundheit. Bis jetzt ist trotz mehrerer Anträge von Seiten der Fraktion DIE LINKE nichts passiert.  

Im Jahr 1998 wurde die Messstation, die in der Treskowallee  stand, an einen anderen Standort verlegt mit der Begründung, man wolle die Luftverschmutzung in den Wohngebieten messen. Damit erfolgten aber keine ständigen Messungen mehr von stationären Einrichtungen direkt an der Magistrale. An der Messstation auf der Treskowallee / Ehrenfelsstraße  (Station 82) wurde der sogenannte PM10-Wert 1998 durch eine Luftgüte-Messstation ermittelt und überschritten. Durch das Bezirksamt wurde die Umsetzung dieses Containers von der Treskowallee in den Bereich Rheingoldstraße, Abzweig Königswinterstraße, heute Johanna-und Willy-Brauer-Platz, veranlasst (heute Station 282). Dieser Bereich wird von relativ wenigen Fahrzeugen frequentiert, sodass realistische Messungen der Luftverschmutzung auf der Treskowallee durch diese Station wohl kaum möglich sind.
Deshalb wäre es sinnvoll, wieder Standorte für Messstationen zu suchen, die annähernd reale Werte liefern, also der Wirklichkeit nahekommen. Der Senat und die Bezirksämter müssen zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Luftgüte ergreifen (z.B. Tempo 30 – Zonen, „intelligente“ Ampelschaltungen). Die Anwohner sollten über diese Planungen und die Ergebnisse der getroffenen Maßnahmen  informiert werden.
Ingeborg Görsdorf

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