Aus der BVV
Ablehnung unseres Antrags zur Verbesserung der Große-Leege-Straße!
Vor einigen Monaten wurde intensiv über die mögliche Weiterentwicklung der Große-Leege-Straße diskutiert.
Insbesondere mögliche Veränderungen bei den Parkplätzen stießen auf öffentliches und mediales Interesse.
Ausgangspunkt war eine Machbarkeitsstudie des Amtes für Umwelt- und Naturschutz. Dabei ging es darum, bestehende Grünflächen mit Blick auf Hitze-Hotspots und die Folgen des Klimawandels funktional weiterzuentwickeln. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung sollten gemeinsam mit den Anwohnenden mögliche Verbesserungen für den Straßenraum identifiziert und verschiedene Ideen diskutiert werden.
Bei der Untersuchung handelte es sich ausschließlich um eine Machbarkeitsstudie. Eine verkehrliche Untersuchung durch das Straßen- und Grünflächenamt sind in dieser Phase gar nicht bedacht. Ebenso sind für eine umfassende Umsetzung keine entsprechenden Mittel im Haushalt oder in der Investitionsplanung eingestellt.
Die Bürgerbeteiligung lieferte jedoch konkrete Hinweise darauf, welche Veränderungen den Anwohnenden wichtig sind und welche Maßnahmen möglicherweise auch im Rahmen der laufenden Unterhaltung umgesetzt werden könnten. Genannt wurden unter anderem zusätzliche Mülleimer, eine verbesserte Pflege der Grünflächen, Nachpflanzungen sowie eine mögliche Entsiegelung der Betonfläche an der Große-Leege-Straße/Verdener Gasse.
Auf Grundlage dieser Ergebnisse wurde unser Antrag schon vor Monaten in die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht. Dieser fand in der gestrigen Sitzung keine Mehrheit. Insbesondere verwunderlich war, dass die CDU-Fraktion gegen den Antrag stimmte, welcher die Große-Leege-Straße vor kurzem noch sehr wichtig zu sein schien.
