Kiezkunde: In Alt Lichtenberg unterwegs!
„Wer ist zuerst hinüber?“
Mit dieser Frage sind Lichtenberger und ihre Gäste täglich an der Ampelkreuzung Rüdiger/Siegfriedstraße konfrontiert. Frau Höth, die hier am Freiapark zu Hause ist, erfuhr das dieser Tage erneut. An einem arbeitsfreien Vormittag testete die Apothekenfrachfrau noch einmal „in Ruhe“ die Taktfrequenzen der hiesigen Ampel in loser Folge. Zwischen jeweils 5 (!) und 25 Sekunden reichten von Grün bis Rot.!
Geringe Chancen – nicht nur für Rollis, Eltern mit Kinderwagen und jene Schüler der nahen „Grundschule auf dem Lichtenberg“, die demnächst aus ihren Klassenzimmern in der Atzpodienstraße in neue Räume in der die Siegfriedstraße umziehen.
Über die Gründe der Schaltungsfrequenzen lässt sich lange reden und rätseln. Aber dass sie sich ändern müssen - nicht! „Es kann nicht sein, dass man an Ampeln hetzen muss, um sicher zu überqueren“, so Claudia Höth.
Kommunaler Handlungsbedarf
Andere Lichtenberger weisen auf viele ähnlichen „Brennpunkte“ im Revier hin, die einer Prüfung unterzogen werden sollten, z.B. an der Normannen-Straße/Ecke Ruschestraße. Die Lage am B1- Übergang in Höhe der ehemaligen Sparkassen-Filiale Frankfurter Allee zur Buchberger Straße war ja von ihnen und „ihrer“ Bezirksverordneten Hendrikje Klein schon 2012 im Zusammenhang mit dem Bürgerhaushalt 2013 thematisiert worden (s. "Rundgang-Erlebnisse").
Wie versprochen, so gebrochen?
Jetzt stellt Anwohner Rudolf Müller aus der Rüdigerstraße folgende ganz konkrete „vor Ort“ - Fragen an den CDU-Bezirksstadtrat Wolfgang Nünthel. Er erinnert ihn an dessen Versprechen in einer öffentlichen Einwohnerversammlung im Frühjahr 2013, wonach die Rüdigerstraße in Höhe des Kreativgymnasiums „2014 instandgesetzt wird.“ (Rudolf Müller: „Das Jahr 2014 geht schon einige Zeit ins Land, ohne dass hier vor Ort irgendwelche Vorbereitungen zu spüren sind. Ich habe das Vorhaben auch auf den Internetseiten des Bezirksamtes nicht finden können. Und wann wird nun was gemacht?“)
Drangeblieben!
Bürger benennen Brennpunkte in ihrem Kiez und bleiben an der Lösung dran. Wenn Sie derartiges vorzubringen haben und uns mitteilen möchten: Wir bleiben gemeinsam dran.
Joachim Pampel (Text und Foto)
Weitere Informationen zum Sanierungsgebiet:



